Der Verein
Der Afrika-Freundeskreis e.V. (AFK) entstand aus der Initiative engagierter Geographiestudentinnen und -studenten der Universität Bayreuth, die sich intensiv mit Fragen globaler Ungleichheiten, Machtverhältnissen, und internationaler Zusammenarbeit auseinandersetzten. Aus dieser gemeinsamen Auseinandersetzung entwickelte sich ein Verein, der bis heute von persönlichem Engagement, fachlichem Austausch und partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägt ist.
Der AFK arbeitet mit Partnerorganisationen und -initiativen in Ägypten, Kenia, Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo, Tansania und Namibia zusammen.
Ziel dieser Kooperationen ist es, gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren vor Ort langfristige Beiträge zur Verbesserung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Rahmenbedingungen zu leisten.
Im Mittelpunkt der Projektarbeit stehen die Perspektiven, Erfahrungen und Prioritäten der lokalen Partnerinnen und Partner. Projektideen werden gemeinsam entwickelt, begleitet und umgesetzt. Dabei versteht sich der AFK nicht als externer „Lösungsanbieter“, sondern als Teil eines wechselseitigen Lern- und Austauschprozesses, der auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und langfristigen Beziehungen beruht.





Ein zentrales Anliegen des Vereins ist Transparenz und Verlässlichkeit: Alle Spenden fließen zu 100 Prozent direkt in die Projekte. Verwaltungskosten werden vollständig durch Mitgliedsbeiträge gedeckt, Reise- und Einsatzkosten tragen die Aktiven privat. So soll sichergestellt werden, dass finanzielle Mittel nachvollziehbar und verantwortungsvoll verwendet werden.
In Deutschland informiert der Afrika-Freundeskreis durch Vorträge, Ausstellungen, Benefizveranstaltungen und weitere Formate über Projektarbeit sowie über unterschiedliche gesellschaftliche Realitäten in den jeweiligen Partnerregionen.
Darüber hinaus organisiert der Verein Studienreisen und Exkursionen, unter anderem zu den Projektpartnerinnen und -partnern vor Ort. Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und die Beantragung öffentlicher Fördermittel gehören ebenso zu den Aufgaben des Vereins.
Ausgangspunkt der Vereinsgründung war eine einfache, solidarische Initiative: Eine kleine Gruppe von Studierenden legte monatlich einen festen Betrag (10 DM) zusammen, um mit Unterstützung von Professor Ibrahim, ehem. Abteilung Regionalgeographie Afrika der Universität Bayreuth, erste gemeinschaftlich geplante Vorhaben zu unterstützen. Der Erfolg dieser Initiative sprach sich schnell herum, immer mehr Studierende schlossen sich an, und bald konnten einige Projekte realisiert werden.
Am 2. Juli 1992 wurde der Verein offiziell gegründet und erhielt den Namen Afrika-Freundeskreis e.V.. Noch im selben Jahr wurde er als gemeinnützig anerkannt. Heute vereint der AFK über 100 engagierte Menschen in einem internationalen Netzwerk, das sich gemeinsam für Solidarität, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung einsetzt.
Der aktuelle Vorstand

1. Vorsitzende
Kirstin Wolf

2. Vorsitzende
Prof. Dr. Gabriele Schrüfer

3. Vorsitzender, Schatzmeister
Christopher V. Philipsen
