Unsere Projekte
Dies ist eine Übersicht einiger Projekte, die wir unterstützen.

Altenpflege
Ägypten - Das Altenpflegeheim für Frauen wird seit vielen Jahren von Schwester Antonia und ihrem Team verantwortungsvoll geführt.

„Improving Housing“
Ägypten -Im Mittelpunkt stehen grundlegende Maßnahmen, die ein sicheres und menschenwürdiges Wohnen erst ermöglichen.

Existenzsicherung
Ägypten - Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit des Vereins liegt in der Stärkung einkommensschaffender Aktivitäten von Familien rund um Beni Suef.

Ausbildungsprojekte
Ägypten - Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern in Mittelägypten für den Zugang zu Bildung und beruflicher Qualifizierung.

Notoperationen
Kenia - Seit mehreren Jahren unterstützt der AFK das Projekt „Notoperationen durch Dr. Safwat“, das den Zugang zu spezialisierter chirurgischer Versorgung in Kenia verbessert.

Kindergartenprojekte
Ägypten - Seit über 30 Jahren leitet unsere langjährige Projektpartnerin Schwester Amalia gemeinsam mit lokalen Teams Bildungsprojekte im Bereich der frühkindlichen Förderung.

Selbsthilfegruppen
Kongo - In den ländlichen Regionen von Südkivu (DR Kongo) engagieren sich zahlreiche Bäuerinnen, Händlerinnen und Handwerker*innen in solidarischen Selbsthilfegruppen.

Partnerschaft für Kinder
Kenia - Die Organisation The Nest begleitet seit vielen Jahren Kinder und ihre Familien in herausfordernden Lebenssituationen.

Bafut Royals Ecovillage
Kamerun - Das Bafut Royals Ecovillage wird vom Verein in Zusammenarbeit mit der kameruner NGO Youth’s and the Future (YF) unterstützt.

Menschen mit Behinderung
Ägypten - Im Dorf Bayad nahe der Stadt Beni Suef befindet sich ein großes Zentrum für die Fürsorge, Therapie und Ausbildung von über 200 Menschen mit Behinderungen aller Altersstufen.

Frauen stärken
Namibia - Der Verein setzt sich dafür ein, benachteiligte Frauen in Namibia in ihrer wirtschaftlichen und kreativen Selbstbestimmung zu unterstützen

Frauen im Maasailand
Tansania - Es werden im Maasailand Projekte initiiert und umgesetzt, die Frauen in ihren eigenen wirtschaftlichen und sozialen Vorhaben unterstützen.
Unterstützung der Altenflege, Ägypten
Das Altenpflegeheim für Frauen wird seit vielen Jahren von Schwester Antonia und ihrem Team verantwortungsvoll geführt. Die Einrichtung bietet älteren Frauen ein sicheres Zuhause und eine verlässliche pflegerische Betreuung.
Der Afrika Freundeskreis (AFK) begleitet das Altenpflegeheim als verlässlicher Partner und unterstützt Projekte, die gemeinsam mit Schwester Antonia geplant und umgesetzt werden. In den vergangenen Jahren konnten so mehrere Vorhaben realisiert werden, die nachhaltig zur Verbesserung der baulichen und organisatorischen Rahmenbedingungen beigetragen haben.
Aktuell wird ein umfassendes Sanierungsprojekt durchgeführt. Schäden an Badezimmerdecken in den oberen Etagen hatten die darunterliegenden Stahlträger beeinträchtigt. Die betroffenen Bereiche wurden inzwischen fachgerecht instand gesetzt, um langfristigen Schutz vor weiteren Wasserschäden zu gewährleisten. Zudem wurden das Treppenhaus saniert, Balkone repariert und ein großer Teil der Grundstückskosten bereits beglichen.
Über die baulichen Maßnahmen hinaus leistet der AFK jährlich einen Beitrag zur Deckung der laufenden Kosten des Altenpflegeheims. Diese Unterstützung stärkt die kontinuierliche Arbeit des lokalen Teams und trägt dazu bei, den Bewohnerinnen dauerhaft ein würdevolles und sicheres Leben zu ermöglichen.
Verbesserung der Wohnsituation, Ägypten
Das Dauerprojekt „Improving Housing“ unter der Leitung von Schwester Joanna verfolgt das Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen besonders benachteiligter Familien nachhaltig zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Maßnahmen, die ein sicheres und menschenwürdiges Wohnen erst ermöglichen.
Dazu zählen unter anderem der Bau stabiler Dächer, die Errichtung einfacher Sanitäranlagen wie Grubenlatrinen, der Anschluss an das Wasser- und Stromnetz sowie die Verlegung von Bodenfliesen in den Wohnräumen. Diese baulichen Verbesserungen tragen wesentlich zu mehr Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität bei.
Durch das Projekt erhalten Familien nicht nur Schutz vor Witterungseinflüssen, sondern auch neue Perspektiven für ein selbstbestimmteres und würdevolleres Leben.
Einkommensverbesserung und Existenzsicherung, Ägypten
Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit des AFK liegt in der Stärkung einkommensschaffender Aktivitäten von Familien im ländlichen Raum rund um Beni Suef. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, bestehende Fähigkeiten, Erfahrungen und wirtschaftliche Strategien weiterzuentwickeln und so langfristig zu einer stabilen Existenzsicherung beizutragen.
In enger Zusammenarbeit mit Frauen vor Ort fördert der AFK kleine, lokal verankerte Projekte, die an vorhandene Kenntnisse und an die Bedingungen der regionalen Märkte anknüpfen. Dabei werden Kleinkredite und gezielte Starthilfen eingesetzt, um eigenständig geplante Vorhaben umzusetzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen, die unter herausfordernden strukturellen Rahmenbedingungen eine zentrale wirtschaftliche Verantwortung für ihre Haushalte tragen.
Ein vielfach genutztes Projekt ist die kleine Ziegenzucht, die Frauen als flexible Einkommens- und Rücklagenstrategie einsetzen. Mit einem Beitrag von etwa 100 Euro kann eine Frau eine trächtige Ziege oder eine Ziege mit Zicklein erwerben. Der entstehende Bestand ermöglicht sowohl den Verkauf von Nachwuchs als auch die schrittweise Erweiterung der eigenen Tierhaltung und dient damit der nachhaltigen Einkommenssicherung.
Auch die Enten- und Hühnermast stellt eine bewährte Möglichkeit dar, kurzfristig eigenes Einkommen zu erzielen. Frauen erhalten hierfür 15 etwa drei Wochen alte, bereits geimpfte Entenküken sowie einen Sack Kraftfutter. Die Tiere erreichen innerhalb kurzer Zeit ein verkaufsfähiges Gewicht und lassen sich gut auf den lokalen Märkten vermarkten.
Darüber hinaus unterstützen viele Frauen den Aufbau kleiner Handelsaktivitäten, etwa eines Lebensmittelladens oder eines Obst- und Gemüsestands vor dem eigenen Haus. Der AFK begleitet diese Vorhaben durch die Bereitstellung von Startkapital, um den Einstieg in den lokalen KleinhandeI zu erleichtern.
Auch handwerkliche Tätigkeiten bieten wichtige Einkommensperspektiven. So nutzen Friseurinnen gezielte Zuschüsse, um einen kleinen Damenfriseursalon einzurichten – ein nachgefragtes Angebot, insbesondere im Zusammenhang mit Festen und Hochzeiten. Ebenso ermöglichen Unterstützungsbeiträge vielen Frauen den Erwerb einer Nähmaschine, um ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten als Schneiderinnen wirtschaftlich zu nutzen und das Familieneinkommen dauerhaft zu sichern.







Ausbildungsprojekte, Mittelägypten
Förderung von Mädchen und Frauen und beruflicher Bildung
Der Afrika Freundeskreis (AFK) engagiert sich seit vielen Jahren gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern in Mittelägypten für den Zugang zu Bildung und beruflicher Qualifizierung. Ein zentrales Element dieser Zusammenarbeit ist die Vergabe kleiner Bildungsstipendien an Schülerinnen und Studentinnen. Derzeit erhalten rund 200 junge Frauen eine monatliche Unterstützung von etwa 10 Euro, die sie für ihre schulische oder akademische Ausbildung einsetzen können.
Der Fokus auf Mädchen und Frauen ergibt sich aus den Erfahrungen der Projektpartner:innen vor Ort, die auf bestehende strukturelle Benachteiligungen im Bildungsbereich aufmerksam machen. Ziel der Förderung ist es, individuelle Bildungswege zu stärken und die Handlungsspielräume junger Frauen zu erweitern.
Ergänzend werden Nachhilfestunden für Kinder angeboten, deren Familien diese Unterstützung aus finanziellen Gründen nicht selbst aufbringen können. Dieses Angebot trägt dazu bei, schulische Herausforderungen frühzeitig aufzufangen und Bildungsabbrüche zu vermeiden.
Berufliche Bildung und handwerkliche Ausbildung
Im Bereich der beruflichen Bildung werden zwei langfristig angelegte Ausbildungsprojekte umgesetzt, die von Schwester Joanna und Schwester Priscilla in enger Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben begleitet werden.
On-the-Job-Training für Studierende
Das On-the-Job-Training richtet sich an Studierende und findet während der langen Sommerferien statt. Vor dem Hintergrund eines angespannten Arbeitsmarktes eröffnet das Projekt praxisnahe Einblicke in handwerkliche Tätigkeitsfelder und ergänzt akademische Ausbildung um praktische Erfahrungen. Während der dreimonatigen Trainingsphase erhalten die Teilnehmenden eine finanzielle Unterstützung von etwa 25 Euro pro Monat zur Deckung laufender Kosten und für Arbeitsmaterialien.
Duale handwerkliche Ausbildung
Die duale handwerkliche Ausbildung verbindet praktische Arbeit mit theoretischem Unterricht. In Abstimmung mit lokalen Bedarfen wurden vier Handwerksbereiche ausgewählt:
– Tischlerei
– Reparatur von Waschmaschinen und Kühlschränken
– Schneiderei
– Damenfriseurhandwerk
Die Ausbildung eröffnet den Teilnehmenden vielfältige berufliche Perspektiven und unterstützt sie dabei, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Sie versteht sich als Beitrag zur Stärkung eigener Kompetenzen und nachhaltiger wirtschaftlicher Strukturen.
Notoperationen durch Dr. Safwat, Kenia
Seit mehreren Jahren unterstützt der AFK das Projekt „Notoperationen durch Dr. Safwat“, das den Zugang zu spezialisierter chirurgischer Versorgung in Kenia verbessert.
Dr. Safwat Andrawes ist ein in Nairobi tätiger Fachchirurg mit langjähriger Erfahrung, unter anderem im Rahmen mobiler medizinischer Einsätze für die „Flying Doctors“. Er führt komplexe Operationen bei angeborenen Fehlbildungen, Verletzungen sowie bei Tumorerkrankungen durch.
Die Eingriffe finden im koptischen Krankenhaus in Nairobi statt. Die Nutzung der dortigen medizinischen Infrastruktur erfolgt im Rahmen einer kooperativen Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus und seinem medizinischen Team.
Dr. Safwat Andrawes arbeitet im Rahmen dieses Projekts mit dem AFK zusammen. Bei einzelnen Eingriffen wird er durch erfahrene internationale Fachärzte unterstützt, die ihre Expertise im Sinne eines fachlichen Austauschs einbringen.
Im Rahmen des Projekts werden die Kosten für notwendige Medikamente, ergänzende Behandlungen sowie gegebenenfalls für Transport oder die Unterbringung begleitender Angehöriger übernommen, insbesondere wenn Kleinkinder betreut werden müssen.
Ziel des Projekts ist es, Menschen ohne finanzielle Möglichkeiten den Zugang zu erforderlicher chirurgischer Versorgung zu ermöglichen und dabei bestehende medizinische Strukturen vor Ort zu stärken.
Ein Beispiel für die Arbeit des Projekts ist die Behandlung des damals 18 Monate alten Tony B. Er war mit einer angeborenen Omphalozele (Bruch der Nabelschnurbasis) geboren worden und litt zusätzlich an beidseitigem Hodenhochstand. Da seine Familie nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügte, konnten die notwendigen Operationen mithilfe der vom AFK bereitgestellten Projektmittel durchgeführt werden.







Kindergartenprojekte, Ägypten
Seit über drei Jahrzehnten leitet unsere langjährige Projektpartnerin Schwester Amalia in Beni Suef (Mittelägypten) gemeinsam mit lokalen Teams Bildungsprojekte im Bereich der frühkindlichen Förderung in umliegenden Dörfern. In Zusammenarbeit mit dem Afrika Freundeskreis (AFK) werden bestehende Initiativen vor Ort gestärkt und neue Bildungsangebote begleitet.
Neben der Leitung ihres eigenen Kindergartens in Beni Suef koordiniert Schwester Amalia gemeinsam den Aufbau weiterer Dorfkindergärten in der Region. Die Dorfgemeinschaften stellen hierfür die Räumlichkeiten sowie das Personal und tragen die Verantwortung für den laufenden Betrieb der Einrichtungen. Durch diese enge lokale Verankerung bleiben die Kindergärten langfristig eigenständig und gut in die Gemeinden eingebunden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen Qualifizierung der Kindergärtnerinnen. Jährlich werden Fortbildungskurse für über 150 pädagogische Fachkräfte aus den umliegenden Dörfern organisiert. Dabei werden praxisorientierte pädagogische Ansätze – unter anderem Elemente der Montessori‑Pädagogik – mit den Erfahrungen und Anforderungen des lokalen Alltags verbunden. Die Teilnehmerinnen erhalten zum Abschluss ein Zertifikat, das ihre erweiterte Qualifikation dokumentiert.
Zu den dauerhaft etablierten Projekten gehört außerdem die jährliche Bereitstellung von Schulranzen mit Schreibmaterial für rund 1.500 Kinder zum Schuljahresbeginn. Diese Aktion wird von den Schwestern Joanna und Amalia in Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Niltal durchgeführt und unterstützt Familien dabei, ihren Kindern einen guten Start in ihre schulische Laufbahn zu ermöglichen.
Förderung von Selbsthilfegruppen, Ostkongo
In den ländlichen Regionen von Südkivu (DR Kongo) engagieren sich zahlreiche Bäuerinnen, Händlerinnen und Handwerker*innen in solidarischen Selbsthilfegruppen. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen – wie begrenzten Landressourcen oder unsicheren politischen Verhältnissen – entwickeln diese Gruppen seit Jahren wirkungsvolle Strategien: Sie organisieren Spar- und Kreditaktivitäten, teilen landwirtschaftliches Wissen und setzen lokale Methoden der Konfliktmediation ein, um ihr Umfeld friedlicher und stabiler zu gestalten.
Unsere Partnerorganisation IREDI begleitet diese Initiativen in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Aktuell arbeitet IREDI mit 15 Selbsthilfeorganisationen, die zusammen mehr als 400 Haushalte erreichen. Die Gruppen bestimmen ihre Ziele selbst: von verbesserten Anbaumethoden über den Aufbau kleiner Gewerbe bis zur Stärkung sozialer Strukturen in ihren Dörfern.
Viele der Gruppen werden von Frauen geführt. Sie übernehmen Finanzverwaltung, organisieren Weiterbildungen, moderieren Konfliktgespräche und stärken so ihre Position innerhalb der Dorfgemeinschaften. Mitglieder berichten von wachsendem Einfluss bei Haushalts- und Dorfentscheidungen – ein zentraler Schritt zu mehr Gleichberechtigung.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beteiligt sich mit einem Förderanteil; zusätzliche Spenden ermöglichen es den Gruppen, ihre Spar‑ und Kreditfonds zu erweitern und neue Mitglieder einzubeziehen. Jede finanzielle Unterstützung stärkt Strukturen, die von den Menschen vor Ort selbst verwaltet und weiterentwickelt werden.
Dank unserer Spender*innen konnte der AFK außerdem verschiedene Kleinprojekte fördern, z.B. die Anschaffung von Hacken zur Bodenbearbeitung oder die Anlage eines Versuchsfeldes mit einer Baumschule. Wir bitten herzlich um weitere Spenden, zum Beispiel zur Aufstockung eines Spar- und Kreditfonds, um die Eigenanstrengungen der Gruppenmitglieder zu ergänzen.
In enger Zusammenarbeit mit Frauen vor Ort fördert der AFK kleine, lokal verankerte Projekte, die an vorhandene Kenntnisse und an die Bedingungen der regionalen Märkte anknüpfen. Dabei werden Kleinkredite und gezielte Starthilfen eingesetzt, um eigenständig geplante Vorhaben umzusetzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen, die unter herausfordernden strukturellen Rahmenbedingungen eine zentrale wirtschaftliche Verantwortung für ihre Haushalte tragen.
Ein vielfach genutztes Projekt ist die kleine Ziegenzucht, die Frauen als flexible Einkommens- und Rücklagenstrategie einsetzen. Mit einem Beitrag von etwa 100 Euro kann eine Frau eine trächtige Ziege oder eine Ziege mit Zicklein erwerben. Der entstehende Bestand ermöglicht sowohl den Verkauf von Nachwuchs als auch die schrittweise Erweiterung der eigenen Tierhaltung und dient damit der nachhaltigen Einkommenssicherung.
Auch die Enten- und Hühnermast stellt eine bewährte Möglichkeit dar, kurzfristig eigenes Einkommen zu erzielen. Frauen erhalten hierfür 15 etwa drei Wochen alte, bereits geimpfte Entenküken sowie einen Sack Kraftfutter. Die Tiere erreichen innerhalb kurzer Zeit ein verkaufsfähiges Gewicht und lassen sich gut auf den lokalen Märkten vermarkten.
Darüber hinaus unterstützen viele Frauen den Aufbau kleiner Handelsaktivitäten, etwa eines Lebensmittelladens oder eines Obst- und Gemüsestands vor dem eigenen Haus. Der AFK begleitet diese Vorhaben durch die Bereitstellung von Startkapital, um den Einstieg in den lokalen KleinhandeI zu erleichtern.
Auch handwerkliche Tätigkeiten bieten wichtige Einkommensperspektiven. So nutzen Friseurinnen gezielte Zuschüsse, um einen kleinen Damenfriseursalon einzurichten – ein nachgefragtes Angebot, insbesondere im Zusammenhang mit Festen und Hochzeiten. Ebenso ermöglichen Unterstützungsbeiträge vielen Frauen den Erwerb einer Nähmaschine, um ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten als Schneiderinnen wirtschaftlich zu nutzen und das Familieneinkommen dauerhaft zu sichern.



























The Nest in Limuru und Nairobi – Partnerschaft für Kinder, Kenia
Die Organisation The Nest, gegründet und geleitet von Irene Baumgartner und einem engagierten kenianischen Team, begleitet seit vielen Jahren Kinder und ihre Familien in herausfordernden Lebenssituationen. In zwei Einrichtungen – dem „Baby Unit“ in Nairobi und dem Stammhaus in Limuru – erhalten Kinder nicht nur Schutz und Versorgung, sondern auch Zugang zu Bildung, Spiel und psychosozialer Unterstützung.
Im Mittelpunkt steht dabei ein ganzheitlicher Ansatz, der die Stärkung von Familien und insbesondere von Müttern verfolgt. Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, die ein selbstbestimmtes und würdiges Leben ermöglichen. Das „Half Way House“ bietet Müttern nach der Haftentlassung und jungen Frauen in schwierigen Situationen eine sichere Unterkunft sowie Trainings in einkommensschaffenden Tätigkeiten. So unterstützt The Nest sie bei der nachhaltigen Reintegration in die Gesellschaft.
Dank der langfristigen Partnerschaft zwischen The Nest und dem Afrika-Freundeskreis konnten in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte realisiert werden, zuletzt ein Brunnen, der die Versorgung der Bewohner*innen und der umliegenden Gemeinschaft mit sauberem Trinkwasser sicherstellt.
Um die wichtige Sozialarbeit weiter auszubauen und aktuelle Bedarfe zu decken, freuen wir uns über Ihre Unterstützung. Jede Spende trägt dazu bei, die lokale Arbeit von The Nest langfristig zu stärken und Kindern sowie Familien neue Perspektiven zu eröffnen.
Am 6. Oktober kamen die Fahrzeuge der Brunnenbohrfirma bei uns am Kinderheim an.
Fast hätten wir das Eingangstor abbauen müssen, denn Truck mit dem Bohrmaschine war so gros, dass er fast nicht durchs Tor passte! Aber mit vereinten Kräften gelang es dann in Zentimeterarbeit doch. Die Kinder waren total aufgeregt! Sie begrüßten die Arbeiter und ein Segensgebet wurde gesprochen. Danach verfolgten sie die Vorgänge ganz genau wie eine vorstellung auf der Bühne! Am Freitag, 10.10.25 Abend schließlich schoß bei 170 Metern Tiefe das Wasser unter dem Jubel der Kinder und Angestellten hervor! Nach gut 8 Jahren Mühen um die Genehmigungen und die nötigen Mittel zu erhalten möchten wir dem „Afrika Freundeskreis“ unseren großen Dank aussprechen!
Bafut Royals Ecovillage, Kamerun
Das Bafut Royals Ecovillage wird vom Afrika Freundeskreis e.V. in Zusammenarbeit mit der kameruner NGO Youth’s and the Future (YF) unterstützt. Es liegt in der Nordwestregion Kameruns und verbindet nachhaltige Entwicklung mit dem kulturellen Erbe und dem lokal verankerten Wissen der Bafut. Das am 7. März 2025 gegründete Ökodorf versteht sich als Lebens‑, Lern‑ und Begegnungsort, der auf die langjährige Krise der Region, geprägt durch Armut, Ernährungsunsicherheit und Vertreibung, reagiert.
Ziel des Projekts ist es, lokale Permakulturpraktiken zu stärken, die Ernährungssicherheit zu verbessern und Arbeits‑ sowie Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, insbesondere für Frauen und Jugendliche. Gleichzeitig trägt das Ecovillage zur Bewahrung von Kultur, Tradition und Wissen der Bafut bei und stärkt den sozialen Zusammenhalt in den beteiligten Gemeinden. Die besondere Bedeutung des Projekts wird durch die Unterstützung von König Abumbi II. von Bafut unterstrichen, der ein Grundstück für das Ökodorf zur Verfügung gestellt hat.
Das Ecovillage umfasst vielfältige Aktivitäten wie ökologische Landwirtschaft, Permakultur, traditionelles Handwerk, Umweltbildung, kulturelle Austauschprogramme und gemeinschaftsbasierte Ökotourismusangebote. Ergänzt wird das Angebot durch ein Empowerment‑Zentrum für Binnenvertriebene, ein traditionelles Restaurant sowie ein Museum zur Bewahrung des kulturellen Erbes.
Ein zentraler Bestandteil ist das Projekt zur nachhaltigen Landwirtschaft, das YF seit dem 14. Juli 2025 in Zusammenarbeit mit der GIZ umsetzt. In den Gemeinden Nchum, Njibeeh und Mfota wurden bislang 60 Begünstigte, überwiegend Frauen, in nachhaltigem Maisanbau, Ingwerverarbeitung, Buchhaltung, Marketing, E‑Commerce und rechtlichen Grundlagen geschult. Ziel ist eine Einkommenssteigerung von mindestens 20 % sowie die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen. Die erste Ernte wird im Februar 2026 erwartet.
Bereits jetzt berichten die Teilnehmenden von gestärkter Selbstbestimmung, erweitertem Fachwissen und realistischen Einkommensperspektiven. Getragen von einem engagierten Team von über 25 Personen hat sich das Bafut Royals Ecovillage trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu einem Ort der Resilienz und Zukunftsgestaltung entwickelt. Um die Arbeit fortzuführen und auszubauen, ist das Projekt weiterhin auf finanzielle Unterstützung und solidarische Partnerschaften angewiesen.
In enger Zusammenarbeit mit Frauen vor Ort fördert der AFK kleine, lokal verankerte Projekte, die an vorhandene Kenntnisse und an die Bedingungen der regionalen Märkte anknüpfen. Dabei werden Kleinkredite und gezielte Starthilfen eingesetzt, um eigenständig geplante Vorhaben umzusetzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen, die unter herausfordernden strukturellen Rahmenbedingungen eine zentrale wirtschaftliche Verantwortung für ihre Haushalte tragen.
Ein vielfach genutztes Projekt ist die kleine Ziegenzucht, die Frauen als flexible Einkommens- und Rücklagenstrategie einsetzen. Mit einem Beitrag von etwa 100 Euro kann eine Frau eine trächtige Ziege oder eine Ziege mit Zicklein erwerben. Der entstehende Bestand ermöglicht sowohl den Verkauf von Nachwuchs als auch die schrittweise Erweiterung der eigenen Tierhaltung und dient damit der nachhaltigen Einkommenssicherung.
Auch die Enten- und Hühnermast stellt eine bewährte Möglichkeit dar, kurzfristig eigenes Einkommen zu erzielen. Frauen erhalten hierfür 15 etwa drei Wochen alte, bereits geimpfte Entenküken sowie einen Sack Kraftfutter. Die Tiere erreichen innerhalb kurzer Zeit ein verkaufsfähiges Gewicht und lassen sich gut auf den lokalen Märkten vermarkten.
Darüber hinaus unterstützen viele Frauen den Aufbau kleiner Handelsaktivitäten, etwa eines Lebensmittelladens oder eines Obst- und Gemüsestands vor dem eigenen Haus. Der AFK begleitet diese Vorhaben durch die Bereitstellung von Startkapital, um den Einstieg in den lokalen KleinhandeI zu erleichtern.
Auch handwerkliche Tätigkeiten bieten wichtige Einkommensperspektiven. So nutzen Friseurinnen gezielte Zuschüsse, um einen kleinen Damenfriseursalon einzurichten – ein nachgefragtes Angebot, insbesondere im Zusammenhang mit Festen und Hochzeiten. Ebenso ermöglichen Unterstützungsbeiträge vielen Frauen den Erwerb einer Nähmaschine, um ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten als Schneiderinnen wirtschaftlich zu nutzen und das Familieneinkommen dauerhaft zu sichern.










Stärkung von Frauen im Maasailand, Tansania
In Zusammenarbeit mit unserer langjährigen Projektpartnerin Eva Seela Sanyeye und ihrer Organisation PILIDO (Pilot Light Development Organisation) werden im Maasailand Projekte initiiert und umgesetzt, die Frauen in ihren eigenen wirtschaftlichen und sozialen Vorhaben unterstützen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauengruppen, die durch gemeinschaftlich organisierte Aktivitäten ihre Einkommensmöglichkeiten ausbauen. So ermöglichen beispielsweise gemeinsam betriebene Maismühlen nicht nur zusätzliche Einnahmen, sondern erleichtern zugleich den Arbeitsalltag, indem lange und körperlich anstrengende Wege entfallen.
Besondere Beachtung finden junge Mütter, die ihre Lebenssituation durch kleine unternehmerische Tätigkeiten aktiv gestalten möchten. In praxisnahen Schulungen zu Unternehmertum und frühkindlicher Entwicklung erwerben sie Kenntnisse zur Organisation ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten, stärken ihr Selbstvertrauen und vertiefen ihr Wissen über die gesunde Entwicklung von Kleinkindern.
Ergänzend dazu stärken Maßnahmen zur Existenzsicherung – etwa durch die Bereitstellung von Mais und Ziegen – die Einkommensgrundlagen der Familien. Schulungen zur nachhaltigen Ziegenhaltung und zur sachgerechten Lagerung von Mais unterstützen dabei den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und begleiten diese Maßnahmen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Gründung von VICOBA‑Gruppen (Village Community Banks). Diese lokalen Spar‑ und Kreditgemeinschaften ermöglichen es Frauen, Ersparnisse gemeinschaftlich zu verwalten und gemeinsam in Zukunftsvorhaben zu investieren.
Penduka: Frauen stärken durch Ausbildung, Namibia
Penduka (Übersetzt aus dem Oshiwambo: ‚Wach Auf!‘) wurde vor mehr als 30 Jahren von zwei Frauen gegründet und setzt sich seitdem dafür ein, benachteiligte Frauen in Namibia in ihrer wirtschaftlichen und kreativen Selbstbestimmung zu unterstützen.
Im Mittelpunkt stehen handgefertigte, hochwertige Produkte, die die individuellen Fähigkeiten, Perspektiven und Geschichten der beteiligten Frauen sichtbar machen
Katutura ist ein Stadtteil nordwestlich von Windhoek, der während der Apartheid als segregierter Wohnort für die indigene Bevölkerung geschaffen wurde und dessen Name in Herero „Ort, an dem wir nicht leben wollen“ bedeutet. In besonderen Fällen bietet Penduka Frauen dort auch Wohn- und Schutzräume an.
In den letzten drei Jahrzehnten ist Penduka der Verpflichtung treu geblieben, Frauen in Namibia dabei zu unterstützen, Zugang zu Einkommensmöglichkeiten, Weiterbildung und kreativen Ausdrucksformen zu erhalten – unabhängig von sozialer oder regionaler Herkunft oder körperlichen Beeinträchtigungen.
Frauen aus unterschiedlichen Teilen Namibias finden bei Penduka Wege, ihre Kenntnisse in Bereichen wie Kunsthandwerk (Stickerei, Nähen, Schmuckherstellung, Töpferei), Lagerverwaltung, Einzelhandel, Gastgewerbe und Kundenservice zu erweitern und in selbstbestimmte Arbeit zu überführen.
Wir laden Sie herzlich ein, die Penduka Werkstätten in Katutura zu besichtigen oder sich im dortigen Shop handgefertigte Werkstücke auszusuchen. Die Übernachtungsmöglichkeiten mit kleinem Restaurant am Ufer des Goreangab Wasserspeichers heißen Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Weitere Informationen über Penduka, Buchungsmöglichkeiten und dem webshop finden Sie unter https://www.penduka.com/de
Penduka freut sich über alle Besucherinnen und Besucher und jegliche Unterstützung!
In enger Zusammenarbeit mit Frauen vor Ort fördert der AFK kleine, lokal verankerte Projekte, die an vorhandene Kenntnisse und an die Bedingungen der regionalen Märkte anknüpfen. Dabei werden Kleinkredite und gezielte Starthilfen eingesetzt, um eigenständig geplante Vorhaben umzusetzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen, die unter herausfordernden strukturellen Rahmenbedingungen eine zentrale wirtschaftliche Verantwortung für ihre Haushalte tragen.
Ein vielfach genutztes Projekt ist die kleine Ziegenzucht, die Frauen als flexible Einkommens- und Rücklagenstrategie einsetzen. Mit einem Beitrag von etwa 100 Euro kann eine Frau eine trächtige Ziege oder eine Ziege mit Zicklein erwerben. Der entstehende Bestand ermöglicht sowohl den Verkauf von Nachwuchs als auch die schrittweise Erweiterung der eigenen Tierhaltung und dient damit der nachhaltigen Einkommenssicherung.
Auch die Enten- und Hühnermast stellt eine bewährte Möglichkeit dar, kurzfristig eigenes Einkommen zu erzielen. Frauen erhalten hierfür 15 etwa drei Wochen alte, bereits geimpfte Entenküken sowie einen Sack Kraftfutter. Die Tiere erreichen innerhalb kurzer Zeit ein verkaufsfähiges Gewicht und lassen sich gut auf den lokalen Märkten vermarkten.
Darüber hinaus unterstützen viele Frauen den Aufbau kleiner Handelsaktivitäten, etwa eines Lebensmittelladens oder eines Obst- und Gemüsestands vor dem eigenen Haus. Der AFK begleitet diese Vorhaben durch die Bereitstellung von Startkapital, um den Einstieg in den lokalen KleinhandeI zu erleichtern.
Auch handwerkliche Tätigkeiten bieten wichtige Einkommensperspektiven. So nutzen Friseurinnen gezielte Zuschüsse, um einen kleinen Damenfriseursalon einzurichten – ein nachgefragtes Angebot, insbesondere im Zusammenhang mit Festen und Hochzeiten. Ebenso ermöglichen Unterstützungsbeiträge vielen Frauen den Erwerb einer Nähmaschine, um ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten als Schneiderinnen wirtschaftlich zu nutzen und das Familieneinkommen dauerhaft zu sichern.





Unterstützung von Menschen mit Behinderung
Im Dorf Bayad nahe der Stadt Beni Suef befindet sich ein großes Zentrum für die Fürsorge, Therapie und Ausbildung von über 200 Menschen mit Behinderungen aller Altersstufen. Das Zentrum arbeitet seit mehr als 15 Jahren in Partnerschaft mit dem Afrika Freundeskreis, um bestehende Angebote weiterzuentwickeln und neue therapeutische Ansätze zu erproben.
Durch diese langfristige Zusammenarbeit konnten unter anderem therapeutische Angebote ausgebaut und neue Methoden wie die Aquatherapie eingeführt werden, die heute ein fester Bestandteil des ganzheitlichen Förderkonzepts des Zentrums sind. Die Einrichtung hat sich dadurch als wichtiger regionaler Akteur in der inklusiven Arbeit etabliert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Förderung von Kindern mit Behinderungen. Im Rahmen des Programms „Early Intervention“ begleiten qualifizierte Fachkräfte Kinder bereits im Vorschulalter, um individuelle Entwicklungsprozesse zu unterstützen. Für Familien aus entlegenen Regionen wurde ergänzend ein Internat geschaffen, das den Zugang zu kontinuierlicher Förderung ermöglicht.
Die fachliche Weiterentwicklung des Personals erfolgt in Kooperation mit CARITAS International und weiteren Partnern. Der AFK unterstützt diese Prozesse finanziell und organisatorisch im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Unmittelbar neben der Schule befindet sich ein Wohnheim für Erwachsene mit Behinderungen, in dem derzeit 129 Menschen leben. Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern, denen es an finanziellen Ressourcen mangelt, ein möglichst selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft zu ermöglichen. Neben der Grundversorgung gehören gemeinschaftliche Aktivitäten, Ausflüge und ein jährlicher Sommeraufenthalt an den Bitterseen zum Alltag – wichtige Elemente sozialer Teilhabe und Lebensqualität.
